03/4/13

Tag 11: Sensō-ji aus Versehn – kleiner Ausflug nach Asakusa

Nachdem ich Samstag Abend Michi und Uli getroffen habe, ging nichtmehr viel, da diese vom Flug etwas müde waren.
Am Tag darauf waren wir Nachmittags in Asakusa, einem Stadtteil im Stadtbezirk Taitô in Tokyo. Dieser ist vorallem für seine Shopingmeilen und Amüsierbetriebe bekannt.
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Und die Buddhisstische Tempelanlage Sensô Ji ist ebenfalls ein absolutes ist ebenfalls ein sehr markantes Merkmal von Asakusa, jedach sind wir in die irgendwie reingelaufen ohne es wirklich zu merken und uns dem bewusst zu sein.
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Von dem Tempelgelände aus konnte man den Tokyo Skytree sehen, der mit seinen 634Metern nicht nur den Tokyo Tower (333m) als höchstes Gebäude Tokyos ablöst, sondern auch das zweithöchste Gebäude der Welt ist. Höher ist nur das Burj Khalifa (830m) in Dubai.
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Am Abend waren wir noch in einem traditionell japanischen Restaurant und haben Sukiyaki (eine Art Eintopf) gegessen. Das war nicht nur lecker sondern ein echtes Erlebniss :)

Lg
Micha

P.S.
Entschuldigt die manchmal schlechte Bildqualität, mein Handy kommt mit Dunkelheit nicht so klar.

03/2/13

Tag 10: Ein Tag im Zug – von Kumamoto nach Kashiwa

Um 11:20Uhr ging es mit dem Shinkansen Sakura in Kumamoto los. In Shin Osaka auf den Hikari nach Tokyo umgestiegen und dann war auch schon 18:10Uhr.
Auf der Fahrt sah man auch mal einen Fujiyama bei Tageslicht und bei guter Sicht.IMAG0436
Schnell meinen Koffer aus dem Gepäcklager abgehohlt und mit der Yamanote Linie weiter nach Ueno. Dort umgestiegen und mit der Jôban Linie nach Kashiwa wo ich nun 4 Tage im Kashiwa Plaza Hotel wohne.
Zimmer ist ok, Bad könnte etwas größer sein, und das zimmer richt etwas anch rauch, aber sonst schon sein Geld wert.
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Edit:
Was man noch erwähnen sollte, man bekommt im Kashiwa Plaza Hotel einen ,,Bujinkan Discount´´ Habe für die 4 Tage statt 23.940Yen 21.800Yen bezahlt. Einfach als BBTler irgendwas vorzeigen wo das Kanji für Bujin drauf ist und nach dem Discount fragen.

Lg
Micha

03/1/13

Tag 09: Der Bär steht im Regen

Nun war heute leider dauerhaft Regen angesagt, erst gegen Abend hatt es ein wenig aufgehört. Davor war es einfach nur unangenhem. Zu dem gingen heute noch laufend Sirenen los, so das ich eigentlich quasi immer mit einem Erdbeben, Tsunami oder Gozzila gerechnet habe.
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Eigentlich war der Plan sich die Burg und Umgebung anzusehen, aber das viel nun buchstäblich ins Wasser. Abends war ich dan aber doch ein wenig laufen und bummeln, und dabei auch ein wenig von der Stadt gesehen. Fotografieren konnte ich aber nur was auch beleuchtet war :P

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Hier auch noch das Maskotchen von Kumamoto:
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Lg
Micha

02/28/13

Tag 08: 180 km in weniger als 45 minuten – Mit dem Shinkansen nach Kumamoto

Das ging flott, davon kann sich die Deutsche Bahn noch was abschneiden.
Diesmal wohne ich direkt im Bahnhof, im JR Kyûshû Hotel Kumamoto. Das Hotel ist etwas gehobener, 2 tage würden normal 13000Yen kosten, aber mit dem JR Pass kosten sie nur 11.000Yen und es gibt ein Frühstück gratis dazu.

IMAG0426Das Zimmer gefällt mir von den 4 Hotels in dennen ich bisher war am bessten, es ist groß ohne überzogen zu sein, und relaiv modern eingerichtet ist. Zudem liegt hier alles mögliche an Gratis Zeug rum (Rasierer, Zahnbürste, Minerallwasser, Zahnputzbecher, usw.)

Lg
Micha

02/28/13

Tag 08: Beim wilden Tanz auf dem Vulkan – Sakurajima

Wie schon erwähnt war ich auf dem Shiroyama und wurde dort überredet mir Sakurajima anzuschauen. Also stand ich morgens auf, Checkte aus dem Hotel aus und brachte meine Sachen zum Bahnhof wo ich sie einschloss. ,,Coinlocker wa doku des ka?´´ kann ich schon ganz gut sagen :)
Dann ging es zurück zum Hafen, genauer gesagt zur Fähre am Io World Kagoshima Aquarium.IMAG0391

Die Fähre kostet pro Überfahrt gerade mal 150Yen pro Person, legt alle 15 Minuten an und brauch ebenfalls 15 Minuten zum Übersetzen. Wie das geht? nunja es gibt 6 dieser Fähren die jeweils mehrere Anlegestellen ansteuern können.
IMAG0392Man kann auch im Bus oder PKW. übersetzen, aber das kostet deutlich mehr, was mich aber begeistert ist wie schnell und sicher das verladen der Pkw auf die Fähre erledigt wird.
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Während der Überfahrt merkt man das Kagoshima eine Hafenstadt ist, denn überall kreuzen Botte und andere Schiffe umher.IMAG0393

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Sakurajima ist ein noch aktiver Vulkan vor der Küste von Kagoshima der gelegentlich auch mal ausbricht. Die letzten 3 großen ausbrüche waren 1779, 1914 und 1949.
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Auf Sakura Jima angelangt steht man erstmal wieder vor einem Schrein und als ich mir diesen ansehen wollte wurde mal wieder ein Neuwagen rituell abgefertigt.IMAG0422

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Nach dem die große Runde zwei Tage zu Fuss dauern würde, entschied ich mich nur die kleine Runde zu laufen und die Etappe hoch zum Yunohira Observatorium mit dem Bus zu fahren.
Nahe bei der Fähre gab es ein kleines Museum bei dem der Eintritt gratis war. Es hat den unscheinbaren Namen Sakurajima Visitor Center, ist aber eigentlich schon ein eigenes kleines Museum das diesen Namen auch verdient. IMAG0400

Gleich um die Ecke ist der Yogan Nagisa Park in dem ein ebenfalls kostenloses heißes Fussbad zu finden ist.
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dann ging es den Yogan Nagisa Trail entlang, der fast vollständig aus Vulkangestein und niedrigen Wäldchen besteht. Dort gibt es überall kleine Buchten in den Fischerbotte stehen und auf jedem 2. Felsen hat ein Rentner seine Rute ausgeworfen.IMAG0402

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Ich konnte es mir nicht nehmen lassen und war dort kurz schwimmen, und auch wenn es noch etwas frisch war, so war es doch die unannehmlichkeit das ich kein Handtuch dabei hatte wert.

Der Trail endet am Karasujima Observatorium von dem man gut zum Akamizu Park weiterlaufen kann. IMAG0409
Die ganzen vulkangesteine eignen sich übrigens ganz gut für ein bischen Freeclimbing, auch wenn sie bei weitem keine Handschmeichler sind.
Auf dem Weg zum Akamizu Park steht noch seitlich dieser Felsen der als Waschbärhund-Felsen bekannt ist.
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Der Akamizu Park war am 21.08.2004 der Ort an dem das Sakurajima All-night Concert, ein Rockkonzert an dem 75.000 Menschen teil nahmen. Um daran zu erinnern wurde hier eine Skulptur aufgestellt.
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Ab hier nam ich den kleinen grünen Bus…
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Und führ mit ihm zum Yunohira Observatorium, das auf 373 Metern liegt und somit das nächste, der öffentlichkeit zugängliche Gebäude am Showa Krater ist.
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Als ich wieder zur Fähre wollte hatte der Vulkan scheinbar gerade lust zu posen und hat etwas Rauch ausgestoßen.
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Von dort aus ging es wieder zur Fähre und damit zurück in die Stadt.

Ich persönlich muss sagen das es unheimlich unpraktisch sein muss auf Sakurajima zu leben. Überall liegt asche herum (schaut aus wie schwarzer Sand) und die ganze Zeit hat meine Kopfhaut davon gekribbelt. Aber alles in allen war es ein schöner Abschluss für meinen Besuch in Kagoshima.

LG
Micha

02/28/13

Tag 07: Meiji Restaurations Tour und Eindrücke aus kagoshima

Nachdem ich die Jigen Ryû Besucht hatte hab ich mir noch sehr lange die Stadt angesehen. Da das Wetter mit 22°c und Sonnenschein angenehm war, bin ich nocheinmal in das Hotel hab mir meine Shorts gehohlt und war dan Spazieren.

Hier mal ein paar Eidrücke der Stadt.
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IMAG0302Denkmal für den heiligen Francisco de Xavier der die erste christliche Gemeinde in Japan gegründet hat.

Im Bereich Tenmonkan sind die sogennanten Tokishirube Statuen aufgestellt. Insgesamt 7 an der Zahl, die alle wichtig Ereignisse in der Geschichte Kagoshimas darstellen. leider hab ich nicht alle gesehen, aber diese hier will ich euch zeigen.IMAG0328Kabayama Sukenori und Kuroda Seiki besprechen die Zukunft Japans.

IMAG0330Oyama Iwao, Saigo Tsugumichi and Yamamoto Gonnohyoue die wegen der ankunft der britischen Flotte aufgeregt sind. (Meines Wissens nach waren es Amerikaner, aber im Stadtführer steht british Fleet)

IMAG0425Sakamoto Ryoma und Oryo in den Flitterwochen (erstes Paar in Japan das diesen Brauch ausübte)

KAG30062012____017Kuroda Seiki und sein Mündel Yamashita Kanehide machen sich auf den Vulkan Sakurajima zu malen.
Die anderen drei Statuen habe ich leider nicht bewusst wahr genommen, aber sie sind auch echt klasse gemacht, so das wenn ein paar menschen um sie herum Stehen sie garnicht weier auffallen.

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IMAG0331Ein kleiner Park mit einer Bronzestatue von Okubo Toshimichi der sich selbst die Modernisierungs Japans zum Lebensziel gesetzt hat. In diesem Anliegen war er mit seinem Freund…

IMAG0379…Saigo Takamori zutifst uneins. Dessen Statue steht an der Stelle an der er starb. Er war die führende Kraft hinter der Satsuma Rebellion die die Forlage zu dem Film ,,Last Samurai´´ gab.

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IMAG0338Ein traditionelles Haus das neben dem Museum of Meiji Restauration steht.

IMAG0333 Brücke überden fluss mit interesanten Geländer.
IMAG0337Das besagte Museeum, das zwischen dem Geburtsort von Saigo und dem ort an dem Okubo aufwuchs erbaut wurde.
Es behandelt wie der Name schon sagt die Meiji Restauration, also den Wechsel von dem traditionellen, von der Außenwelt abgeschotteten Samuraistaat hin zu einem modernen Industriestaat. Dazu wird vorallem über die beiden bekanntesten Kinder Kagoshimas, Okubo und Saigo, geredet.

Das Museeum kostet nur 300Yen Eintritt und bietet dafür auf 2 Stockwerken jede menge zu dem Thema. Es gibt im Untergeschoss sogar eine Show die verschiedene Themen veranschaulicht. Da die Umbauarbeiten dazu recht umfangreich sind wird eine Show mehrmals gezeigt bevor eine andere läuft. In meinem Fall lief eine geschichte über Saigo und Okubo. Der clou ist aber das es einen gratis Audio Guide auf Englsich gibt, der einen alle Schilder vorliest so das man auch ohne Kanji lesen zu können etwas von dem Museeum hat.

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IMAG0363Zu dem Bild sag ich doch schnell was, es zeigt wieviele Dienerinnen es braucht eine Prinzessin zu versorgen :P

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Nach dem Museum lief ich Richtung Shiroyama, an dem Okubo sein letztes Gefecht hatte. Dort ist auch die History and Cultur Street in der sich ein Museeum an das andere reiht:
-Reimeikan (Kagoshima Prefectural History Center)
-Kagoshima Municipal Museum of Art
-Museum & Kagoshima ,,Märchen´´ Fairy Tale Museum
-Kagoshima City Modern Literature Center
-Kaoshima Prefectural Museum

Da es hier schon später Nachmittag war und die Museen schon teilweise um 17.00 schließen habe ich mir nur den Park und Umgebung angeschaut.
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Dann war ich noch kurz am Terukuni Schrein
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Und danach bestieg ich den Shiroyama auf dem eine Aussichtsplattform ist von der man die ganze Stadt überblicken kann. IMAG0386

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IMAG0388Der kleine Mönch sass auch oben auf der Plattform.
Oben traff ich auch einen älteren Herren der sich viel Zeit genommen hat um mir etwas über die Stadt zu erzähhlen und mich auch mehr oder weniger dazu überredet hat am Folgetag den Vulkan Sakurajime zu besuchen.

Läuft man nun statt dem Wanderweg den deutlich längern Weg die Straße entlang wieder hinab kommt man noch an Saigos grab vorbei. Hier war es schon fast dunkel, deswegen die dunklen Bilder sorry. Bin dann mit Taschenlampe noch durch das grabmal gelaufen, aber innen war es nichts mehr mit Fotografieren.
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Um den Abend abzuschließen war ich dann noch Okonomiyaki esssen und hab dann in der Münzwäscherei meines Hotels meine Wäsche gewaschen :P

Lg
Micha

02/27/13

Tag 07: Bezwinge deinen Feind mit einem einzigen Hieb – Jigen Ryû

Einer der Hauptgründe für mich nach kagoshima zu kommen waren die Lehrtraditionen der Jigen Ryû. Es gibt da ersteinmal 2 Stile

Tôgô Jigen Ryû

und

Yakumaru Jigen Ryû (oft auch Nodachi Jigen Ryû genannt)

Beide Stile sind bekannt für ihr direktes und lautes Vorgehen gegen den Feind. Einer der Grundsätze der Schulen ist das das Schwert immer eine Waffe für den Angriff und nicht als Schild benutzt werden soll. Ein anderer legt es den Ausübenden nahe sich auf den ersten Schlag zu konzentrieren um keinen zweiten führen zu müssen.
Die Schulen trainieren beide mit Ästen als Übungswaffen und haben jeweils eine besondere Art des Suburi. Dabei wird eben nicht der Schnitt oder Schlag einfach durch die Luft geübt sondern gegen ein Ziel aus Holz geführt.
Bei der Tôgô jigen Ryû ist dies ein im Boden eingelassener Pfahl, während bei der Yakumaru Jigen Ryû ein Bündel Äste, auf einer Halterung den selben Zweck erfüllen.
Ebenfalls markant ist bei beiden Schulen die schnelle Schlagfolge und das laute schreien. Oft liest man das dies albern und unrealistisch sei, aber zum einen trainieren die Angehörigen der Jigen Ryû extrem hart (3000 Schläge morgens und 8000 Abends) was eine schnelle Schlagfolge auch mit einem Stahlschwert ermöglicht. Zum anderen muss man sich nur einmal vorstellen ein wild kreischender Krieger der Jigen Ryû rennt mit einem gut 2Meter langen Schwert auf einen zu und fängt noch im Rennen an einen mit Angriffen einzudecken.
Gruselige Vorstellung oder? :P

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Ich hatte das Glück das mein Hotel ganze 3 Minuten Fussmarsch vom Honbu Dôjô der Tôgô Jigen Ryû entfernt war. Gleich am Dôjô ist das Jigen Ryû Tactics Museum angeschlossen (auf meiner 2. Karte ist es als Jigen Ryû Swordsmanship Museum vermerkt) man zahlt 500Yen eintritt, kann das Museum besuchen, einen kleinen Film anschauen und dann das Dôjô besichtigen.
IMAG0304Ein für Satsuma typisches katana, Man sieht es auf dem Bild nicht so gut, aber die Klinge ist gut einen Zentimeter dick und bestimmt 4,5-5 cm breit.
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Ein Wakizashi das ebenfalls relativ wuchtig ausfällt.
IMAG0306Mehrere Signaturstempel
IMAG0307Eine kleine Figur mit einem zusätzlichen Arm, die Bedeutung ist mir leider nicht klar.
IMAG0308Eine von mehreren ausgestellten Schriftrollen.
IMAG0309Mehrere Trainingsäste, Gut zu sehen hier auch die geflochtene übergroße Tsuba.
IMAG0310Ein Bild von zwei Kindern beim Training der Jigen Ryû.
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IMAG0321Mehrere Gemälde die ausgestellt waren.
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IMAG0317Einige Kodogu (beschläge für Schwerter). Mir gefällt persönlich die schlichte Ausgestaltung bei Satsuma Schwertern recht gut.
IMAG0320Eine weitere kleine Statue.
IMAG0319Ein Paar Schüsseln.
IMAG0318Ein Sensu (Fächer) der auch schon bessere Tage gesehen hat, sowie eine weitere Schriftrolle.
IMAG0316Bücher und Bilder.
IMAG0314Ein Katana in Montierung, das allerdings im Gegensatz zu der Klinge oben eher zierlich und klein wirkt.

Danach ging es rüber ins Dôjô, und was einem zuerst aufällt ist der Boden, der ist nähmlich einfach mit trockener Erde bedeckt und nicht einmal richtig eben. Mir wurde aber erklärt das das so sein muss, da es so ist als würde mann im Haus ein Außentraining abhalten. Als Nächstes fallen die Äste auf die Bündelweise überall gelagert werden. Und unübersehbar sind auch die 4 eingelassenen Pfähle.
An diesen hatte ich auch mein erstes kleines ,,Training´´ in Japan. Ok mir wurde eigentlich nur Fussstellung und Handhaltung erklärt und das ich gut und feste draufhauen und dabei kreischen soll, aber es hat trotzdem unheimlich Spass gemacht. Mehr durfte ich leider nicht machen, da man dafür Schüler der Jigen Ryû sein muss.
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IMAG0326Der Drache ist ein besonderes Symbol der Jigen Ryû.

Die Tôgô Jigen Ryû trainiert 3x die Woche, Dienstags, Donnerstags und Samstag. Die Yakumaru Jigen Ryû (die scheinbar auch außenstehenden offen steht) trainiert, soweit ich das verstanden habe, nur Sonntags und das stehts im Freien. Da ich nur zwei Tage in Kagoshima bin kann ich sie leider nichtmehr besuchen, auch wenn es mich sehr reizen würde.

Lg
Micha

02/27/13

Tag 06 Über Umwege nach Kagoshima

Ich glaube langsam das mir Japan sagen will ,,hey Micha schau dir doch mal Kokura an´´. Eigentlich wollte ich über Oita-Kumamoto oder Oita-Miyazaki weiter nach Kagoshima-Chuo, allerdings lies ich mich von der netten Dame von der Bahn überreden mit dem Sonic zum dritten mal nach Kokura und dann mit dem Sakura direkt nach Kagoshima Chûô zu fahren.
Dies dauert ca. 3,5 Stunden, die anderen beiden Strecken sollen doppelt so lang dauern (warum auch immer). Nunja jetzt kann ich nichtmehr sagend as ich eine Rundreise auf kyûshû gemacht habe, aber intressant war die Fhart trotzdem.
Im Sonic nach Kokura sass ich neben einem sehr sehr alten mann der mich fragte woher ich komme. Als ich Deutschland sagte hob er die Hand und sagte sowas wie ,,Hei Hiter´´. Leider sprach er nicht wirklich deutsch und verstand auch nicht das ich eher peinlich berührt als erfreut war^^.

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In Kagoshima angekommen war ich erstmal entäuscht das es in Strömen regnet, den eigentlich wollte ich den Abend noch nutzen. Aber das ich das Hotel so gut gewählt habe das ich nicht mal eine Minute von der Straßenbahn laufen muss und quasi alle wichtigen Sehenswürdgkeiten in Reichweite liegen machte das schnell wieder weg.

IMAG0297Mein Zimmer im Kagoshima Washington Hotel Plaza ist nicht groß aber ausreichend. Zudem schaut das Hotel recht hocklassig aus. Was mich wundert, den mein zimmer kostet nur 8200Yen für 2 Nächte.

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IMAG0298Ausnahmsweise ist auch die Aussicht echt mal gut, aber bin auch im 14. Stock.

Lg
Micha

02/27/13

Tag 06: Eindrücke aus Beppu

Nun Beppu ist ein kleine Stadt an der Ostküste von Kyûshû. Sie hat gerade mal 125.000 Einwohner (Nürnberg hat irgendwas um die 500.000) aber es kommen jährlich mehrer millionen Toristen hier her. Die Stadt zeichnet sich vorallem durch ihre heißen Quellen aus, aber durch den Tourismus gibt es auch etliche Einkaufsmöglichkeiten und ein sehr großes Nachtleben mit sehr viel Rotlicht.

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IMAG0219Die beiden größeren Einkaufsstraßen in dennen es sehr viele kleine Geschäfte gibt und in den Nebenstraßen dieser sind Nachtclubs, Bars, und Amüsierbetriebe.

IMAG0282Ein sehr großer Tengu Kopf der Zu festlichen Anlässen durch die Stadt getragen wird, ansonsten wird er auch in einer Einkaufspassage ausgestellt.

IMAG0284Das gigantisch große You Me Town Einkaufszentrum. You Me Town ist ein Kette ähnlich wie Karstadt, aber der Nürnberger karstadt passt hier locker 4x rein. Es gibt quasi alles und man bekommt fast einen Schock vor Reizüberflutung.

IMAG0283Der Beppu Tower. Eintritt kostet 200Yen, wenn man den erwähnten Gutscheinpass hat, nur 180Yen. Hier mal ein Paar Bilder von dem Turm aus geschoßen:

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IMAG0288Man sieht auf den Bildern recht gut den für japanische Städte typischen Mischmasch aus Modernen und traditionelen Bauten.

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IMAG0290Da ich noch ewig vom Tag übrig hatte bin ich noch in die andere Richtung gelaufen und habe mir den Beppu Park angesehen.

IMAG0291Dort im Park gab es auch ein Bambuswäldchen mit mehren Metern hohem Bambus.

Am abend bin ich ein wenig durch die Bars geschlendert und war ewas essen bei einer Suppenküche die Ramen und Udon anbietet. Sehr lecker^^
Intressant ist das die Bars, Restaurants und Amüsierbetriebe wild durcheinander gemischt sind. Und entgegen einiger behauptungen wird man als Europäer schon mal von einem Zuhälter angequatscht ob man sich den was gutes gönnen will. Lustig ist dabei das diese kataloge haben in dennen man sich die Mädchen ansehen kann und dan ähnlich wie in einer Speißekarte bestellt.
Ebenfalls ist es interesant das Prostitution in Japan illegal ist. Deswegen werden die Läden als Soapland, Pink club, Healthy center usw. ausgegeben. Offiziel bezahlt man auch nicht für Sex sondern für Massagen oder ähnlichem.
Bevor einer frägt, nein ich war nicht Kunde, aber als Mann würd man sich ja wohl trotzdem interessieren dürfen, oder? :)

Da nachts das Licht nicht gut war für meine Handykamera, habe ich noch 2 Bilder am Tag drauf geschoßen.
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Alles in allem ist Beppu eine sehr tolle Stadt die ich jedem ans Herz legen kann.

Lg
Micha

02/27/13

Tag 05: Michas erster Onsen Besuch

Ein Teil der japanischen Lebensweise sind unter anderem auch die öffentlichen Badehäuser die man Onsen (温泉 Heiße Quelle/Thermalbad) nennt. Gerade auf Kyûshû gibt es da recht viele und da eines 10 Minuten Fussweg von dem internetcafe in dem ich wohne wollte ich es mir nicht nehmen lassen eines zu besuchen.
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IMAG0221Lustiger Weise ging ich davon aus das die Karte Massstabsgetreu ist und stand 5-10 minuten vor diesem kleinen Tempel un habe den eingang zum Bad gesucht.
Ich hab dan einen Man gefragt der vor einem Laden stand und der sagte mir das ich eine Straße weiter müsse. Intressant war hierbei das der laden neben dem Tempel ein Soapland war also eine Art Bordell.
Ich stelle es mir lustig vor wenn jemand in Deutschland auf die Idee kommen würde neben einer Kirche ein Bordell zu errichten :P

IMAG0222Nungut das Onsen war sehr alt, irgendwann in der Edo Jidai errichtet, und sehr günstig. Eintritt kostet grad mal 100Yen und ein spezieles Sandbad 1000Yen. Ich wollte aber nur baden und nach einer kleinen Erklärung welches Bad für Männer und welches für Frauen sei ging ich dan rein.

Leider konnte ich innen keine Bilder machen, zum einen ist der Wasserdampf nicht gut fürs Handy, zum anderen hätten die mich sicher schief angeschaut. Das ist sehr schade, denn das bad ist klein aber sehr schön.
Man sollte sich vorher mal irgendwo durchlesen was man in einem Onsen zu beachten hat. Es gibt da viele Arten wie man das Halten kann, aber eines bleibt dabei immer gleich:
Man hohlt sich eine Schüssel und einen Hocker, schöpft heißes Wasser aus dem Becken oder gießt sich kaltes aus dem Hahn. Damit reinigt man sich erstmal gründlich, bevor man in das Becken steigt. Das Bad ist wirklich sehr heiß, aber es tut unheimlich gut.
Intressant finde ich auch das die Tradition durch alle Gesellschaftsschichten gepflegt wird. Es kommen Schüler vor der Schule, Arbeiter, Angestellte, Selbstständige und Anzugträger gleichermassen in das Bad.
Und weil immer behauptet wird man dürfe nicht mit tattoos in ein Onsen, nunja vor mir war ein älterer Mann im Bad der von oben bis unten Tattoowiert war. Und ihm hat ein Fingerglied gefehlt, man soll ja nicht zu sehr in Klisches denken, aber das sah sehr nach Yakuza aus :) .

Lg
Micha