Tag 14: Togakushi – eine Wanderung im Schnee

Warum Togakushi?
Nunja zum einen kommt die Togakure Ryû aus diesem Bergdorf in der nähe von Nagano, und deswegen hat auch unser Sôke Masaaki Hatsumi dort sein Museum das Budô und vorallem Ninja Sachen ausstellt.
Will man von Tokyo aus dahin fährt man ca. eine Stunde mit dem Shinkansen Asama von Tokyo nach Nagano, und fährt dann noch einmal eine gute Stunde mit dem Bus den Berg hoch.IMAG0470

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Zum anderen gibt es da 3 Schreine die man sich mal anschauen sollte. Da wäre zum einen der Hōkōsha (宝光社, niederer Schrein) und der Chūsha (中社, mittlerer Schrein) die beide noch sehr einfach zu erreichen sind. IMAG0483

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An diesen hatten unten ein paar Künstler den Schnee gestalltet.IMAG0481
Der Schnee liegt da oben auch echt hoch, durchschnittlich 1-2 Meter, an manchen Stellen sogar bis zu 3 Meter. Deswegen hat eigentlich jeder Haushalt seine eigene Schneefräse.IMAG0487

Der 3. Schrein ist der Okusha (奥社, oberer Schrein) und der ist sehr abseits gelegen.IMAG0495 Man muss vom Chûsha aus ca. 1-2 km laufen zur Zufahrt (Bus fährt auch einmal die Stunde) und von da an geht es ca.3 Km durch einen Allee die aus ca. 900 Jahre alten Zedern besteht. Nach rund 2 Km kommt man zu einem Zuishinmon (Wächtertor) und von da aus geht es noch ca. 1-2 km den Berg hoch zum eigentlichen Schrein. Dieser war aber fast gänzlich eingescheit, Michi hat aber Bilder gemacht die ich bei Gelegenheit noch nachreichen werde.IMAG0496

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Anschließend sind wir wieder zurück zur Busahltestelle gelaufen, bzw. haben uns ab ca. der hälfte von einem sehr freundlichen Waldarbeiter mitnehmen lassen. Den die Busse stellen abends den Fahrbetrieb ein, und dann sitzt man gegebenenfalls am Berg fest wenn man den letzten verpasst hat.

Eigentlich wollten wir auch noch in das besagte Ninja Museum, aber dies hat wärend der Ski Session geschlossen, da ein großer Teil des Museeums außen ist und aus einem Kletterpark besteht. Also sollte man sich zwischen Winterwunderland und Ninjamuseeum entscheiden wenn man eine Reise dorthin plant.

So fuhren wir also wieder mit dem Bus ins Tal, wo wir uns in einem Ryôkan (traditionelles japanisches Hotel) eingemietet haben. Dazu aber später mehr.

Lg
Micha

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