Tag 13: Micha, Michi, Micha, Ulrike Michael und Dino auf Tour durch Kudanshita

Wir sind morgens recht zeitig los und nach dem wir uns kurz verfahren haben, waren wir ca. 9:50 an der Kudanshita Metro Station wo wir uns mit Micha getroffen haben.
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IMAG0464Dieser zeigte uns dann erst den Yasukuni Schrein und das daran angrenzende Museum Yūshūkan.
Über dieses möchte ich nicht zuviele Worte verlieren, daher zitiere ich Ausnahmsweise mal Wikipedia:

Das Museum Yūshūkan wurde 1882 eröffnet und 2002 erweitert.[23] In diesem wird die japanische Geschichte verklärt und ein Ideal des Samurai als loyalem Diener nach der Philosophie des Bushidō gefeiert, das mit einem neutralen Geschichtsbild nichts zu tun hat. So wird Oda Nobunaga als kaisertreuer Reichseiniger dargestellt – Letzteres kann man ihm anrechnen, Ersteres war er weniger. Auch der Zweite Weltkrieg wird im Sinne der konservativen Revisionisten verklärt: der Große Ostasiatische Krieg wird nicht als Invasions-, Aggressions- oder Angriffskrieg bezeichnet, sondern als heiliger Krieg dargestellt, der das Ziel hatte, Asien vom westlichen Kolonialismus zu „befreien“. Auch das Massaker von Nanking wird im Museum verharmlost, was in der Formulierung gipfelt, dass „durch die Einnahme der Stadt der Frieden nach Nanking zurückkam.“ Die Aussage ist in makabrer Weise einer Tageszeitung vom Dezember 1937 entnommen, die in der Ausstellung gezeigt wird. Das Leiden der japanischen Gefangenen (gerade in russischen Lagern) wird dargestellt, nicht aber das Leiden unterdrückter Koreaner und Chinesen.

Im Museum werden auch Waffen, die von den „Heiligen des Schreins mit Liebe und Sorgfalt gepflegt und benutzt werden“, zur Schau gestellt. Die Sammlung reicht von alten Katana und Rüstungen bis hin zu Ausrüstungsgegenständen und Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg, wie einem Kampfflugzeug (Mitsubishi A6M), einer für Selbstmordeinsätze vorgesehenen bemannten Gleitbombe (Yokosuka MXY-7) und Artilleriegeschützen.

Im Museum wird das Selbstopfer für Kaiser und Vaterland als sakrales Opfer dargestellt. Der Tenor des Museums, wie überhaupt der gesamten Schreinanlage, kommt auf einer anlässlich des 40. Jahrestages des Angriffs auf Pearl Harbor enthüllten Bronzetafel zum Ausdruck: „Fast sechstausend Männer starben bei Selbstmordangriffen, deren tragischer Heldenmut kein Beispiel kennt und der die Herzen unserer Feinde vor Angst erstarren ließ. Die ganze Nation hat angesichts ihrer unerschütterlichen Treue und ihrer Selbstaufopferung Tränen der Dankbarkeit vergossen.“

Für westliche Touristen bietet das Museum die Erklärungstexte auch in englischer Sprache. Diese Erklärungen beschönigen den Inhalt in keiner Weise, sondern sind teilweise noch provozierender verfasst als die japanischen Originaltexte.

Anschließend waren wir im Budôshop Sakuraya, der relativ klein ist, aber eine sehr große und gute Auswahl an Budô Waffen und Ausrüstung führt.
Weiter ging es durch die Büchermeile, wo quasi jeder von uns das ein oder andere Schnäpchen entdeckt hatte.

Zum Lunch waren wir dann in einem Günstigen Tempuraya und danach miste Micha schon wieder weiter nach Kawasaki in sein Training.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWir sind dann weiter nach Asakusa wo wir uns den Tempel nocheinmal bei Tageslicht angesehen haben und kräftig shopen waren. Der Skytree war auch nocheinmal sehr gut zu sehen:IMAG0466

Anschließend sind wir weiter Nach Ayase, wo Hatsumi Training gehalten hat.

LG
Micha

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