02/28/13

Tag 08: 180 km in weniger als 45 minuten – Mit dem Shinkansen nach Kumamoto

Das ging flott, davon kann sich die Deutsche Bahn noch was abschneiden.
Diesmal wohne ich direkt im Bahnhof, im JR Kyûshû Hotel Kumamoto. Das Hotel ist etwas gehobener, 2 tage würden normal 13000Yen kosten, aber mit dem JR Pass kosten sie nur 11.000Yen und es gibt ein Frühstück gratis dazu.

IMAG0426Das Zimmer gefällt mir von den 4 Hotels in dennen ich bisher war am bessten, es ist groß ohne überzogen zu sein, und relaiv modern eingerichtet ist. Zudem liegt hier alles mögliche an Gratis Zeug rum (Rasierer, Zahnbürste, Minerallwasser, Zahnputzbecher, usw.)

Lg
Micha

02/28/13

Tag 08: Beim wilden Tanz auf dem Vulkan – Sakurajima

Wie schon erwähnt war ich auf dem Shiroyama und wurde dort überredet mir Sakurajima anzuschauen. Also stand ich morgens auf, Checkte aus dem Hotel aus und brachte meine Sachen zum Bahnhof wo ich sie einschloss. ,,Coinlocker wa doku des ka?´´ kann ich schon ganz gut sagen :)
Dann ging es zurück zum Hafen, genauer gesagt zur Fähre am Io World Kagoshima Aquarium.IMAG0391

Die Fähre kostet pro Überfahrt gerade mal 150Yen pro Person, legt alle 15 Minuten an und brauch ebenfalls 15 Minuten zum Übersetzen. Wie das geht? nunja es gibt 6 dieser Fähren die jeweils mehrere Anlegestellen ansteuern können.
IMAG0392Man kann auch im Bus oder PKW. übersetzen, aber das kostet deutlich mehr, was mich aber begeistert ist wie schnell und sicher das verladen der Pkw auf die Fähre erledigt wird.
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Während der Überfahrt merkt man das Kagoshima eine Hafenstadt ist, denn überall kreuzen Botte und andere Schiffe umher.IMAG0393

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Sakurajima ist ein noch aktiver Vulkan vor der Küste von Kagoshima der gelegentlich auch mal ausbricht. Die letzten 3 großen ausbrüche waren 1779, 1914 und 1949.
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Auf Sakura Jima angelangt steht man erstmal wieder vor einem Schrein und als ich mir diesen ansehen wollte wurde mal wieder ein Neuwagen rituell abgefertigt.IMAG0422

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Nach dem die große Runde zwei Tage zu Fuss dauern würde, entschied ich mich nur die kleine Runde zu laufen und die Etappe hoch zum Yunohira Observatorium mit dem Bus zu fahren.
Nahe bei der Fähre gab es ein kleines Museum bei dem der Eintritt gratis war. Es hat den unscheinbaren Namen Sakurajima Visitor Center, ist aber eigentlich schon ein eigenes kleines Museum das diesen Namen auch verdient. IMAG0400

Gleich um die Ecke ist der Yogan Nagisa Park in dem ein ebenfalls kostenloses heißes Fussbad zu finden ist.
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dann ging es den Yogan Nagisa Trail entlang, der fast vollständig aus Vulkangestein und niedrigen Wäldchen besteht. Dort gibt es überall kleine Buchten in den Fischerbotte stehen und auf jedem 2. Felsen hat ein Rentner seine Rute ausgeworfen.IMAG0402

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Ich konnte es mir nicht nehmen lassen und war dort kurz schwimmen, und auch wenn es noch etwas frisch war, so war es doch die unannehmlichkeit das ich kein Handtuch dabei hatte wert.

Der Trail endet am Karasujima Observatorium von dem man gut zum Akamizu Park weiterlaufen kann. IMAG0409
Die ganzen vulkangesteine eignen sich übrigens ganz gut für ein bischen Freeclimbing, auch wenn sie bei weitem keine Handschmeichler sind.
Auf dem Weg zum Akamizu Park steht noch seitlich dieser Felsen der als Waschbärhund-Felsen bekannt ist.
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Der Akamizu Park war am 21.08.2004 der Ort an dem das Sakurajima All-night Concert, ein Rockkonzert an dem 75.000 Menschen teil nahmen. Um daran zu erinnern wurde hier eine Skulptur aufgestellt.
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Ab hier nam ich den kleinen grünen Bus…
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Und führ mit ihm zum Yunohira Observatorium, das auf 373 Metern liegt und somit das nächste, der öffentlichkeit zugängliche Gebäude am Showa Krater ist.
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Als ich wieder zur Fähre wollte hatte der Vulkan scheinbar gerade lust zu posen und hat etwas Rauch ausgestoßen.
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Von dort aus ging es wieder zur Fähre und damit zurück in die Stadt.

Ich persönlich muss sagen das es unheimlich unpraktisch sein muss auf Sakurajima zu leben. Überall liegt asche herum (schaut aus wie schwarzer Sand) und die ganze Zeit hat meine Kopfhaut davon gekribbelt. Aber alles in allen war es ein schöner Abschluss für meinen Besuch in Kagoshima.

LG
Micha

02/28/13

Tag 07: Meiji Restaurations Tour und Eindrücke aus kagoshima

Nachdem ich die Jigen Ryû Besucht hatte hab ich mir noch sehr lange die Stadt angesehen. Da das Wetter mit 22°c und Sonnenschein angenehm war, bin ich nocheinmal in das Hotel hab mir meine Shorts gehohlt und war dan Spazieren.

Hier mal ein paar Eidrücke der Stadt.
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IMAG0302Denkmal für den heiligen Francisco de Xavier der die erste christliche Gemeinde in Japan gegründet hat.

Im Bereich Tenmonkan sind die sogennanten Tokishirube Statuen aufgestellt. Insgesamt 7 an der Zahl, die alle wichtig Ereignisse in der Geschichte Kagoshimas darstellen. leider hab ich nicht alle gesehen, aber diese hier will ich euch zeigen.IMAG0328Kabayama Sukenori und Kuroda Seiki besprechen die Zukunft Japans.

IMAG0330Oyama Iwao, Saigo Tsugumichi and Yamamoto Gonnohyoue die wegen der ankunft der britischen Flotte aufgeregt sind. (Meines Wissens nach waren es Amerikaner, aber im Stadtführer steht british Fleet)

IMAG0425Sakamoto Ryoma und Oryo in den Flitterwochen (erstes Paar in Japan das diesen Brauch ausübte)

KAG30062012____017Kuroda Seiki und sein Mündel Yamashita Kanehide machen sich auf den Vulkan Sakurajima zu malen.
Die anderen drei Statuen habe ich leider nicht bewusst wahr genommen, aber sie sind auch echt klasse gemacht, so das wenn ein paar menschen um sie herum Stehen sie garnicht weier auffallen.

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IMAG0331Ein kleiner Park mit einer Bronzestatue von Okubo Toshimichi der sich selbst die Modernisierungs Japans zum Lebensziel gesetzt hat. In diesem Anliegen war er mit seinem Freund…

IMAG0379…Saigo Takamori zutifst uneins. Dessen Statue steht an der Stelle an der er starb. Er war die führende Kraft hinter der Satsuma Rebellion die die Forlage zu dem Film ,,Last Samurai´´ gab.

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IMAG0338Ein traditionelles Haus das neben dem Museum of Meiji Restauration steht.

IMAG0333 Brücke überden fluss mit interesanten Geländer.
IMAG0337Das besagte Museeum, das zwischen dem Geburtsort von Saigo und dem ort an dem Okubo aufwuchs erbaut wurde.
Es behandelt wie der Name schon sagt die Meiji Restauration, also den Wechsel von dem traditionellen, von der Außenwelt abgeschotteten Samuraistaat hin zu einem modernen Industriestaat. Dazu wird vorallem über die beiden bekanntesten Kinder Kagoshimas, Okubo und Saigo, geredet.

Das Museeum kostet nur 300Yen Eintritt und bietet dafür auf 2 Stockwerken jede menge zu dem Thema. Es gibt im Untergeschoss sogar eine Show die verschiedene Themen veranschaulicht. Da die Umbauarbeiten dazu recht umfangreich sind wird eine Show mehrmals gezeigt bevor eine andere läuft. In meinem Fall lief eine geschichte über Saigo und Okubo. Der clou ist aber das es einen gratis Audio Guide auf Englsich gibt, der einen alle Schilder vorliest so das man auch ohne Kanji lesen zu können etwas von dem Museeum hat.

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IMAG0363Zu dem Bild sag ich doch schnell was, es zeigt wieviele Dienerinnen es braucht eine Prinzessin zu versorgen :P

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Nach dem Museum lief ich Richtung Shiroyama, an dem Okubo sein letztes Gefecht hatte. Dort ist auch die History and Cultur Street in der sich ein Museeum an das andere reiht:
-Reimeikan (Kagoshima Prefectural History Center)
-Kagoshima Municipal Museum of Art
-Museum & Kagoshima ,,Märchen´´ Fairy Tale Museum
-Kagoshima City Modern Literature Center
-Kaoshima Prefectural Museum

Da es hier schon später Nachmittag war und die Museen schon teilweise um 17.00 schließen habe ich mir nur den Park und Umgebung angeschaut.
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Dann war ich noch kurz am Terukuni Schrein
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Und danach bestieg ich den Shiroyama auf dem eine Aussichtsplattform ist von der man die ganze Stadt überblicken kann. IMAG0386

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IMAG0388Der kleine Mönch sass auch oben auf der Plattform.
Oben traff ich auch einen älteren Herren der sich viel Zeit genommen hat um mir etwas über die Stadt zu erzähhlen und mich auch mehr oder weniger dazu überredet hat am Folgetag den Vulkan Sakurajime zu besuchen.

Läuft man nun statt dem Wanderweg den deutlich längern Weg die Straße entlang wieder hinab kommt man noch an Saigos grab vorbei. Hier war es schon fast dunkel, deswegen die dunklen Bilder sorry. Bin dann mit Taschenlampe noch durch das grabmal gelaufen, aber innen war es nichts mehr mit Fotografieren.
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Um den Abend abzuschließen war ich dann noch Okonomiyaki esssen und hab dann in der Münzwäscherei meines Hotels meine Wäsche gewaschen :P

Lg
Micha

02/27/13

Tag 07: Bezwinge deinen Feind mit einem einzigen Hieb – Jigen Ryû

Einer der Hauptgründe für mich nach kagoshima zu kommen waren die Lehrtraditionen der Jigen Ryû. Es gibt da ersteinmal 2 Stile

Tôgô Jigen Ryû

und

Yakumaru Jigen Ryû (oft auch Nodachi Jigen Ryû genannt)

Beide Stile sind bekannt für ihr direktes und lautes Vorgehen gegen den Feind. Einer der Grundsätze der Schulen ist das das Schwert immer eine Waffe für den Angriff und nicht als Schild benutzt werden soll. Ein anderer legt es den Ausübenden nahe sich auf den ersten Schlag zu konzentrieren um keinen zweiten führen zu müssen.
Die Schulen trainieren beide mit Ästen als Übungswaffen und haben jeweils eine besondere Art des Suburi. Dabei wird eben nicht der Schnitt oder Schlag einfach durch die Luft geübt sondern gegen ein Ziel aus Holz geführt.
Bei der Tôgô jigen Ryû ist dies ein im Boden eingelassener Pfahl, während bei der Yakumaru Jigen Ryû ein Bündel Äste, auf einer Halterung den selben Zweck erfüllen.
Ebenfalls markant ist bei beiden Schulen die schnelle Schlagfolge und das laute schreien. Oft liest man das dies albern und unrealistisch sei, aber zum einen trainieren die Angehörigen der Jigen Ryû extrem hart (3000 Schläge morgens und 8000 Abends) was eine schnelle Schlagfolge auch mit einem Stahlschwert ermöglicht. Zum anderen muss man sich nur einmal vorstellen ein wild kreischender Krieger der Jigen Ryû rennt mit einem gut 2Meter langen Schwert auf einen zu und fängt noch im Rennen an einen mit Angriffen einzudecken.
Gruselige Vorstellung oder? :P

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Ich hatte das Glück das mein Hotel ganze 3 Minuten Fussmarsch vom Honbu Dôjô der Tôgô Jigen Ryû entfernt war. Gleich am Dôjô ist das Jigen Ryû Tactics Museum angeschlossen (auf meiner 2. Karte ist es als Jigen Ryû Swordsmanship Museum vermerkt) man zahlt 500Yen eintritt, kann das Museum besuchen, einen kleinen Film anschauen und dann das Dôjô besichtigen.
IMAG0304Ein für Satsuma typisches katana, Man sieht es auf dem Bild nicht so gut, aber die Klinge ist gut einen Zentimeter dick und bestimmt 4,5-5 cm breit.
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Ein Wakizashi das ebenfalls relativ wuchtig ausfällt.
IMAG0306Mehrere Signaturstempel
IMAG0307Eine kleine Figur mit einem zusätzlichen Arm, die Bedeutung ist mir leider nicht klar.
IMAG0308Eine von mehreren ausgestellten Schriftrollen.
IMAG0309Mehrere Trainingsäste, Gut zu sehen hier auch die geflochtene übergroße Tsuba.
IMAG0310Ein Bild von zwei Kindern beim Training der Jigen Ryû.
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IMAG0321Mehrere Gemälde die ausgestellt waren.
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IMAG0317Einige Kodogu (beschläge für Schwerter). Mir gefällt persönlich die schlichte Ausgestaltung bei Satsuma Schwertern recht gut.
IMAG0320Eine weitere kleine Statue.
IMAG0319Ein Paar Schüsseln.
IMAG0318Ein Sensu (Fächer) der auch schon bessere Tage gesehen hat, sowie eine weitere Schriftrolle.
IMAG0316Bücher und Bilder.
IMAG0314Ein Katana in Montierung, das allerdings im Gegensatz zu der Klinge oben eher zierlich und klein wirkt.

Danach ging es rüber ins Dôjô, und was einem zuerst aufällt ist der Boden, der ist nähmlich einfach mit trockener Erde bedeckt und nicht einmal richtig eben. Mir wurde aber erklärt das das so sein muss, da es so ist als würde mann im Haus ein Außentraining abhalten. Als Nächstes fallen die Äste auf die Bündelweise überall gelagert werden. Und unübersehbar sind auch die 4 eingelassenen Pfähle.
An diesen hatte ich auch mein erstes kleines ,,Training´´ in Japan. Ok mir wurde eigentlich nur Fussstellung und Handhaltung erklärt und das ich gut und feste draufhauen und dabei kreischen soll, aber es hat trotzdem unheimlich Spass gemacht. Mehr durfte ich leider nicht machen, da man dafür Schüler der Jigen Ryû sein muss.
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IMAG0326Der Drache ist ein besonderes Symbol der Jigen Ryû.

Die Tôgô Jigen Ryû trainiert 3x die Woche, Dienstags, Donnerstags und Samstag. Die Yakumaru Jigen Ryû (die scheinbar auch außenstehenden offen steht) trainiert, soweit ich das verstanden habe, nur Sonntags und das stehts im Freien. Da ich nur zwei Tage in Kagoshima bin kann ich sie leider nichtmehr besuchen, auch wenn es mich sehr reizen würde.

Lg
Micha

02/27/13

Tag 06 Über Umwege nach Kagoshima

Ich glaube langsam das mir Japan sagen will ,,hey Micha schau dir doch mal Kokura an´´. Eigentlich wollte ich über Oita-Kumamoto oder Oita-Miyazaki weiter nach Kagoshima-Chuo, allerdings lies ich mich von der netten Dame von der Bahn überreden mit dem Sonic zum dritten mal nach Kokura und dann mit dem Sakura direkt nach Kagoshima Chûô zu fahren.
Dies dauert ca. 3,5 Stunden, die anderen beiden Strecken sollen doppelt so lang dauern (warum auch immer). Nunja jetzt kann ich nichtmehr sagend as ich eine Rundreise auf kyûshû gemacht habe, aber intressant war die Fhart trotzdem.
Im Sonic nach Kokura sass ich neben einem sehr sehr alten mann der mich fragte woher ich komme. Als ich Deutschland sagte hob er die Hand und sagte sowas wie ,,Hei Hiter´´. Leider sprach er nicht wirklich deutsch und verstand auch nicht das ich eher peinlich berührt als erfreut war^^.

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In Kagoshima angekommen war ich erstmal entäuscht das es in Strömen regnet, den eigentlich wollte ich den Abend noch nutzen. Aber das ich das Hotel so gut gewählt habe das ich nicht mal eine Minute von der Straßenbahn laufen muss und quasi alle wichtigen Sehenswürdgkeiten in Reichweite liegen machte das schnell wieder weg.

IMAG0297Mein Zimmer im Kagoshima Washington Hotel Plaza ist nicht groß aber ausreichend. Zudem schaut das Hotel recht hocklassig aus. Was mich wundert, den mein zimmer kostet nur 8200Yen für 2 Nächte.

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IMAG0298Ausnahmsweise ist auch die Aussicht echt mal gut, aber bin auch im 14. Stock.

Lg
Micha

02/27/13

Tag 06: Eindrücke aus Beppu

Nun Beppu ist ein kleine Stadt an der Ostküste von Kyûshû. Sie hat gerade mal 125.000 Einwohner (Nürnberg hat irgendwas um die 500.000) aber es kommen jährlich mehrer millionen Toristen hier her. Die Stadt zeichnet sich vorallem durch ihre heißen Quellen aus, aber durch den Tourismus gibt es auch etliche Einkaufsmöglichkeiten und ein sehr großes Nachtleben mit sehr viel Rotlicht.

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IMAG0219Die beiden größeren Einkaufsstraßen in dennen es sehr viele kleine Geschäfte gibt und in den Nebenstraßen dieser sind Nachtclubs, Bars, und Amüsierbetriebe.

IMAG0282Ein sehr großer Tengu Kopf der Zu festlichen Anlässen durch die Stadt getragen wird, ansonsten wird er auch in einer Einkaufspassage ausgestellt.

IMAG0284Das gigantisch große You Me Town Einkaufszentrum. You Me Town ist ein Kette ähnlich wie Karstadt, aber der Nürnberger karstadt passt hier locker 4x rein. Es gibt quasi alles und man bekommt fast einen Schock vor Reizüberflutung.

IMAG0283Der Beppu Tower. Eintritt kostet 200Yen, wenn man den erwähnten Gutscheinpass hat, nur 180Yen. Hier mal ein Paar Bilder von dem Turm aus geschoßen:

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IMAG0288Man sieht auf den Bildern recht gut den für japanische Städte typischen Mischmasch aus Modernen und traditionelen Bauten.

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IMAG0290Da ich noch ewig vom Tag übrig hatte bin ich noch in die andere Richtung gelaufen und habe mir den Beppu Park angesehen.

IMAG0291Dort im Park gab es auch ein Bambuswäldchen mit mehren Metern hohem Bambus.

Am abend bin ich ein wenig durch die Bars geschlendert und war ewas essen bei einer Suppenküche die Ramen und Udon anbietet. Sehr lecker^^
Intressant ist das die Bars, Restaurants und Amüsierbetriebe wild durcheinander gemischt sind. Und entgegen einiger behauptungen wird man als Europäer schon mal von einem Zuhälter angequatscht ob man sich den was gutes gönnen will. Lustig ist dabei das diese kataloge haben in dennen man sich die Mädchen ansehen kann und dan ähnlich wie in einer Speißekarte bestellt.
Ebenfalls ist es interesant das Prostitution in Japan illegal ist. Deswegen werden die Läden als Soapland, Pink club, Healthy center usw. ausgegeben. Offiziel bezahlt man auch nicht für Sex sondern für Massagen oder ähnlichem.
Bevor einer frägt, nein ich war nicht Kunde, aber als Mann würd man sich ja wohl trotzdem interessieren dürfen, oder? :)

Da nachts das Licht nicht gut war für meine Handykamera, habe ich noch 2 Bilder am Tag drauf geschoßen.
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Alles in allem ist Beppu eine sehr tolle Stadt die ich jedem ans Herz legen kann.

Lg
Micha

02/27/13

Tag 05: Michas erster Onsen Besuch

Ein Teil der japanischen Lebensweise sind unter anderem auch die öffentlichen Badehäuser die man Onsen (温泉 Heiße Quelle/Thermalbad) nennt. Gerade auf Kyûshû gibt es da recht viele und da eines 10 Minuten Fussweg von dem internetcafe in dem ich wohne wollte ich es mir nicht nehmen lassen eines zu besuchen.
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IMAG0221Lustiger Weise ging ich davon aus das die Karte Massstabsgetreu ist und stand 5-10 minuten vor diesem kleinen Tempel un habe den eingang zum Bad gesucht.
Ich hab dan einen Man gefragt der vor einem Laden stand und der sagte mir das ich eine Straße weiter müsse. Intressant war hierbei das der laden neben dem Tempel ein Soapland war also eine Art Bordell.
Ich stelle es mir lustig vor wenn jemand in Deutschland auf die Idee kommen würde neben einer Kirche ein Bordell zu errichten :P

IMAG0222Nungut das Onsen war sehr alt, irgendwann in der Edo Jidai errichtet, und sehr günstig. Eintritt kostet grad mal 100Yen und ein spezieles Sandbad 1000Yen. Ich wollte aber nur baden und nach einer kleinen Erklärung welches Bad für Männer und welches für Frauen sei ging ich dan rein.

Leider konnte ich innen keine Bilder machen, zum einen ist der Wasserdampf nicht gut fürs Handy, zum anderen hätten die mich sicher schief angeschaut. Das ist sehr schade, denn das bad ist klein aber sehr schön.
Man sollte sich vorher mal irgendwo durchlesen was man in einem Onsen zu beachten hat. Es gibt da viele Arten wie man das Halten kann, aber eines bleibt dabei immer gleich:
Man hohlt sich eine Schüssel und einen Hocker, schöpft heißes Wasser aus dem Becken oder gießt sich kaltes aus dem Hahn. Damit reinigt man sich erstmal gründlich, bevor man in das Becken steigt. Das Bad ist wirklich sehr heiß, aber es tut unheimlich gut.
Intressant finde ich auch das die Tradition durch alle Gesellschaftsschichten gepflegt wird. Es kommen Schüler vor der Schule, Arbeiter, Angestellte, Selbstständige und Anzugträger gleichermassen in das Bad.
Und weil immer behauptet wird man dürfe nicht mit tattoos in ein Onsen, nunja vor mir war ein älterer Mann im Bad der von oben bis unten Tattoowiert war. Und ihm hat ein Fingerglied gefehlt, man soll ja nicht zu sehr in Klisches denken, aber das sah sehr nach Yakuza aus :) .

Lg
Micha

02/27/13

Tag 05: Durch die acht Höllen – Jigoku Meguri

Wenn man in Beppu ist, sollte man drei Sachen tun:
1. einen Onsen aufsuchen, Beppu hat davon ja nur knapp 100.
2. abends durch die Altstadt laufen und sich die etlichen Amüsierbetriebe anschauen und
3. Die acht Höllen besuchen.

Bei diesen Höllen handelt es sich um die Jigoku Meguri, 8 heiße Quellen Nordwesten von Beppu. Diese sind deutlich zu heiß um darin Baden zu können, deswegen werden sie als Jigoku (地獄 = Erdgefängniss), also der im japanischen Buddhismus vorherschenden vorstellung der Hölle bezeichnet.
Der Tourismus ist in Beppu ziemlich auf diese Quellen aufgebaut und das merkt man spätestens wenn man an den Quellen ankommt. Aber auch vorher schon ist es schon zu merken, den führ japanische Verhältnisse sind sie sehr gut auf Englisch ausgeschildert und man kann sie sehr einfach mit dem Bus erreichen.

IMAG0223Hier ist der Eingang der direkt an der Bushalte Stelle ist. Allerdings ist es die 3. Hölle, also wenn man sie in der richtigen Reihenfolge machen will, sollte man noch einige Meter nach links hoch laufen.
Meine Tickets habe ich trotzdem da gekauft. Man zahlt entweder 400Yen pro Quelle oder kauft sich den Pass für alle Quellen für 2000Yen. Hat man sich, was ich empfehle, ein Tagesticket für den Bus gekauft (900Yen) bekommt man ein Gutscheinheft dazu, und dann kosteten alle 8 Quellen nur 1800Yen.

An der Kasse erhält man außerdem 2 karten, eine auf Englisch und eine größere die auf der Rückseite eine Route hat in der man jede Quelle abstempeln kann. Die Stempel dazu liegen immer bei den jeweiligen Quellen aus.
Nun fällt einem als erstes auf, das jede Quelle einzeln abgegrenzt ist, man also an jedem Eingang sein Ticket vorzeigen muss. Außerdem kommt man zu jeder Quelle nur, wenn man durch einen kleinen Souvenier Laden geht. Auch sind alle Quellen durch irgendeine form von Park oder ähnlichem eingerahmt. Alles in allen ziemlich kitschig und man hat immer ein wenig das Gefühl das man versucht dem Besucher so viel wie möglich auf einmal zu bieten (manchmal zu viel finde ich).
Ich zeige hier die Quellen in der vorgeschlagenen Reihenfolge.

Die Umi Jigoku (See Hölle) ist sehr Tief mit ihren 200 Metern und hat eine kobaltblaue Färbung. Das Wasser ist über 150 grad heiß, weswegen die Quelle extrem stark dampft und dabei extrem nach Schwefel riecht. Es gibt alle Paar Minuten einen Beweis wie heiß die Quelle doch ist, in dem ein Man mit einem langen Stab in der Quelle Eier kocht.
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IMAG0237In dieser ersten Hölle war ein japanischer Garten mit Schreinen und Teichen außenherum angelegt. Zudem gibt es ein Gewächshaus und einen Teich mit Riesenseerosen auf dem kleine Kinder laufen können. Leider waren die Rosen noch nicht groß genug.

Oniishibozu Jigoku (rasierter Mönchskopf Hölle) ist der Name der zweiten Quelle. Sie ist nach den im Schlam aufsteigenden Blasen benannt.
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Außerdem gibt es hier noch einen Zugang zu einem Bad, allerdings kostet dieses 600Yen extra.

Bei der Yama Jigoku (Berg Hölle) handelt es sich um eine kleinere Quelle bei der heißer Dampf aus dem Felsen herausströmt. Das Umfeld der Hölle war wie ein Zoo gehalten mit Elefant, Flusspferd, Affen vögeln und Löwen (letzterer war aber der Käfig leer).
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Ich bin eigentlich kein Gegner von Tierparks, aber ich fand die Gehege schon sehr klein, und hatte auch das Gefühl das die Tiere in ihren Gehegen eingemauert wurden.

Die Nächste Hölle war die Kamado Jigoku (Kochtopf Hölle). Sie besteht aus sechs einezelnen Quellen die allesamt unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Das Thema hier ging um Oni (Dämonen) und es standen überall Statuen dieser herum.
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Eine weitere Quelle die auf Tiere aufbaut war die Oniyama Jigoku (Dämonenberg Hölle). Sie war in mitten einer Krokodil Farm und es wurde erwähnt das die Wärme die von der Quelle ausgueht ideal für die Aufzucht von Reptilien sei. Am Eingang stand eine Statue von Fudō Myōō dem Schutzgott der Lehren.
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Außerdem war dort ein kleines Museeum in dem Unter anderen ein fast 5 Meter langes ausgestopftes Krokodil ausgestellt wurde.

Weiter ging es zur Shiraike Jigoku (Weißer Teich Hölle). Einer Quelle die sich durch ihre weiße Färbung auszeichnet und in einem sehr schönen Park gelegen ist. Außenherum sind mehrere Aquarien in dennen man sich verschiedene Fische anschauen kann. Die Quelle scheint inspirierend zu wirken, zumindest ist über einem der Aquarien ein Ausstellungsraum in dem Kunstwerke ausgestellt werden die hier gemalt wurden.
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Von hier aus ist die Nächste Quelle nichtmehr zu Fuss zu erreichen und man sollte den Bus für die rund 10 minütige Fahrt nehmen. Aber bevor man das tut sollte man das Restaurant Jigoku Mushi Kôbô Kannawa besuchen.
Es ist recht außergewöhnlich, denn man kocht selber und kauft nur die Zutaten und mietet sich eine Kochstelle. Dazu sucht man sich die Zutaten aus und kauft diese an dem Automaten. Anschließend meldet man sich an und wartet bis eine Kochstelle frei geworden ist. Dazu bekommt man eine Nummer und wartet bis diese augerufen wird. Anschließend bekommt man seine Zutaten in einem Korb und geht zu den Kochstellen, diese sind an eine heiße Quelle angeschlossen und man dünstet sie sozusagen in dem Dampf einer der Quellen. Zusammen mit den Zutaten bekommt man auch einen Wecker und muss so einfach nur warten bis das Essen gar ist.
Ich hab Hünchenteile, Pilze und mit gemüse gefüllte Teigtaschen gedünstet und die bekommen einen wunderbares Aroma durch den Dampf.
Wer Probleme mit dem Bestellen hat brauch sich keine Sorgen machen, es gibt eine Information mit englisch sprechenden Personal.
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Satt und glücklich bin ich dan weiter zur Bushaltestelle gelaufen und von da aus zur nächsten Quelle der Chinoike Jigoku (Blutteich Hölle) gefahren. Diese hat ihren Namen durch die rötliche Färbung die sich von hellrot bis dunkelrot ändern kann.
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Gleich vor dem Eingang hab ich auch meinen ersten Kirschbaum gesehen der schon angefangen hat zu blühen.IMAG0275

Die letzte Hölle war die Tatsumaki Jigoku (Herausspritzende Hölle) Es handelt sich hierbei um einen Geisir der pünktlich alle 45 Minuten auspricht und eine rund 2-3 Meter hohe Fontäne ausstößt. Ich hatte das Glück das sie gleich nach meinem Eintreffen ausgebrochen ist.

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Diese Quelle war bei weitem die kleinste und bestand quasi nur aus Geisir und Shop. Danach ging es mit dem Bus wieder zurück zum Bahnhof.

Lg
Micha

02/24/13

Tag 04: Auf nach Beppu und ab ins Wakura

Ich bin fast schon stolz auf mich, ich habe das Zugsystem nun soweit durschaut das ich selber herausgefunden habe wie ich von Shimonoseki nach Beppu komme. Man fährt hierzu erst mit dem Bummelzug nach Kokura und dann mit dem Sonic, ein Expresszug der aber nicht so schnell wie die Shinkansen ist, weiter nach Beppu.

Dort angekommen habe ich mir wie immer an der Information eine Stadtkarte gehohlt und wurde zum zweiten mal auf deutsch angeredet. Die Dame an der info hat eine Tochter die in Deutschland studiert hat und spricht einwandfrei deutsch.

Nun raus aus der Station richtung Osten und wieder mal eine Statue die ich nicht verstehe, aber intressant finde.
IMAG0213Wenn jemand die Geschichte zu der Statue kennt bitte melden.
Edit:
Da handelt es sich um Kumahachi Aburaya. Er war wohl sehr Kinderlieb und wurde von ihnen “Shiny Uncle” genannt wegen seiner polierten Glatze ;) . Außerdem gilt er auch als der Vater des Tourismus in Beppu und deshalb als jemand der viel Wohlstand in die Stadt brachte.
Danke an Marc für die Info.

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Nun einfach der Straße folgen bis links das Wakura kommt. Dieses ist gut an den gelb/blauen Schildern zu erkennen.

Beim Wakura handelt es sich um ein Internetcafe, allerdings um kein normales. Man zahlt hier nicht nur fürs Internet, sondern für ein Rundum Sorglos Packet.

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IMAG0216Es gibt Kabinen mit Betten in dennen man gut schlafen kann, und es gibt all you can drink Automaten.

IMAG0217Leider ist die riesige Manga Bibliothek komplett auf Japanisch, weswegen ich sie mir nicht näher anschauen werde.

Das schöne ist das wenn man 12h bleibt das gerade mal 2680Yen kostet, das ist fast schon auf Jugendherbergsniveau, mit dem Unterschied das man Getränke und Internet um sonst bekommt.
Es gibt auch eine Dusche und man kann Hygiene Artikel und Essen an der Kasse erstehen.

Schließt man eine kostenlose Mitgliedschaft ab bekommt man nochmal 11% Rabatt auf alles.

Wie kommt man auf die Idee im Internetcafe zu übernachten? Nunja, das müsst ihr Chris, Bina und Rüdi fragen, von dennen hab ich den Tipp gehabt.

Lg
Micha

02/24/13

Tag 04: Eindrücke aus Shimonoseki

Nun was soll man zu Shimonoseki sagen? Es ist eine saubere Stadt, mit vielen Sehnswürdigkeiten.
Über Ganryûjima habe ich ja schon geschrieben, danach hatte ich noch massig Zeit bis mein Zug ging und habe mich ein wenig weiter umgeschaut. Gleich neben den Pieren iegt die Kamon Wharf, eine kleine Einkaufspassage direkt an den Piers.
dahinter ist eine Straße und direkt dahinter de Kameyama Hachiman Shrein.
IMAG0118Hier ein Bild von diesem.

IMAG0120Ich hatte gleich das Glück das ich einer Shinto Zeremonie beizuwohnen. Der Priester hier im Bild hat gerade den Neuwagen des Mannes geweiht. Soweit ich es herausgefunden habe eine beliebte Sache bei älteren Japanern.

IMAG0121Gleich neben der Zeremonie war dieser Teich, und irgendwie hatte ich Koi oder andere Fische erwartet,…

IMAG0119…aber scheinbar ist dieser Teil des Schreines den Schildkröten gewidmet.

IMAG0122Schildkröten und Kugelfische haben eine besondere Bedeutung für Shimonoseki, jedenfalls findet man Statuen von diesen n der ganzen Stadt. Später habe ich gelesen das der Kugelfisch das Wappentier der Stadt ist.

IMAG0123Ein Becken mit Schöpflöffeln an dennen man sich rituel reinigen kann, intressanter Weise sogar mit bebilderter Anleitung.

IMAG0124Ein weiteres Monument im Schrein an den viele dieser Masken hingen, Leider habe ich keine Informationen welche bedeutung diese haben.

IMAG0125Zwei kleinere Schreine neben dem…

IMAG0126…großen Hauptgebäude. In diesm wurde gerade eie Zeremonie abgehalten und da ich diese nicht stören wollte habe ich nur aus einiger Entfernung zugeschaut.

IMAG0093Der Kaikyo Yume Tower in dem ein Observatorium und das International General Center zu finden sind. Solche modernen Bauten stehen in einem krassen Kontrast zu…

IMAG0096…dem Mischmasch an sonstigen Gebäuden die das Stadtbild beherschen. Es scheint typisch für Japan zu sein, das modernste architektonische Meisterleistungen dicht an dicht mit historischen Bauten und zusammengewürfelten Reihenhäusern stehen.

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Eine Jizô Statue.

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Ein denkmal an der Überführung am Bahnhof.

IMAG0097Die Kanmon Bridge Fotografiert von den Kanmon Piers aus. Diese Brücke verbindet Honshû und Kyûshû miteinander.

IMAG0095Ein Denkmal für die am 22. Dezember 1942 nach einem Luftangriff gesunkene Kohan Maru (ziviles Passagierschiff).

IMAG0127Der Akama Schrein

IMAG0129Hier ein Blick auf das Hauptgebäude, es fällt auf das der Schrein deutlich bunter gehalten ist, aber kleiner als der Kameyama Hachiman Schrein ist.

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Ein Stein mit einem Shintoistischen Seil drum herum, leider konnte ich bisher nicht die Bedeutung herausfinden.

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Die Konmon Bridge direkt von Unten fotographiert.

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Gleich hinter der Brücke kommt der Mimosuso Park in dem ein Denkmal für die Schlacht von Dannnoura, in dem der Genji Clan gegen den Heike Clan stritt.

IMAG0134Minamoto-no-Yoshitsune besiegte dabei…

IMAG0133…Taira-no-Tomomori.

IMAG0136Ebenfalls in selbigen Park finndet sich ein Pavion mit dieser kleinen…

IMAG0137…und mehreren großen Kanonen als Erinnerung an die Zeit als Japan sich selbst vom Rest der Welt isolierte.

IMAG0195Eine weitere Besonderheit ist dieser Fussgänger Tunnel. Den durch diesen kann man von Honshû nach Kyûshû laufen.

IMAG0197Er ist 780 Meter lang und an seiner tiefsten Stelle ist man 58 Meter unter dem Meeresspiegel (wenn ich das richtig verstanden habe).
Über dem Tunnel verläuft ein PKW Tunnel der eine Wietere Verbindung von Kyûshû und Honshû darstellt.

IMAG0198Der Fussgängertunnel sieht so aus…

IMAG0200…und als Beweis das ich wirklich den Tunnel entlang gelaufen bin hier ein Bild der Brücke von Kyûshû aus. Ich hab da drüben dan auch gleich in einem kleinen Imbiss etwas gegessen, für 620Yen eine gigantisch große Platte mit japanischen Spezialitäten.

IMAG0202
Beim zurücklaufen habe ich mir im Karato Market, einem sehr großen Fischmarkt noch ein paar frische Garnelen zum naschen gekauft.

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eigentlich wollte ich mir dan noch eine Sho im Kaikyo kan Aquarium anschauen, die haben eine Seelöwen und Delphin Show. Aber mir waren der Eintrit mit 2000Yen zu hoch dafür das ich solche Shows eigentlich nicht sonderlich mag und ich muss den verlust mit dem Luxus Hotelzimmer in Tokyo wieder reinhohlen.

IMAG0203Satue vor dem Aquarium, von dem Selben Wal haben sie im inneren ein Skellet stehen, das lies sich durch die Glasaussenwand des Gebäudes aber leider nicht richtig fotografieren.

IMAG0205Wieder ein Denkmal das mit Ryoma zu tun hat, aber auch hier leider keine mir verstndliche Info dazu.

IMAG0207An diesem kleinen Verschlag rechts im Bild kann man Hubschrauber rundflüge über den hafen buchen, aber die waren mir mit 5000-22000 Yen auch zu teuer.

IMAG0210Auf dem Weg zurück zur Shimonoseki Station hab ich noch die Water Police entdeckt.

IMAG0209Und hier ihr Boot.

IMAG0208Und eines von der Küstenwache.

IMAG0211Und ein süsses weis/schwarzes Polizeiauto. Diese werden auf grund der Farbe oft ,,Shirokuro Guma = Panda´´ genannt.

IMAG0100Das Schiff will ich noch posten, da es sehr militant aussieht aber genau vor einem Mitsubishi Dock angelegt hatte. Wenn mir jemand sagen kann ob es wirklich ein Kriegsschiff ist nur raus damit.

Edit:
Das “Mitsubishi-Schiff” scheint ein militärischer Kabelleger zu sein:
JS Muroto

Danke an Reini für die Info

Eigentlich müsste man bei all dem ja denken das Shimonoseki eine Touristenhochburg ist. Aber ganz im Gegenteil, ich hab fast nur Japaner getroffen und das verwundert mich ein bischen, da gerade Ganryûjima doch bei Budôka sehr gefragt sein müsste. Ansonsten endet damit mein aufenthalt in Shimonoseki und ich mache mich auf nach Beppu.

Lg
Micha